Maschinenbau · Service & Technik

Welche Maschine als Nächstes ausfällt, steht oft schon in Ihren Serviceberichten.

Vorausschauender Service, der mit Ihren Servicedaten startet statt mit neuer Hardware. Die KI zeigt das Risiko pro Maschine, Ihr Service entscheidet.

Risikoliste installierte Basisnächste 3 Monate
  1. Kunststoffwerk AlbrechtBZ-650 · SN 61104 · Spindellagerhoch
  2. Feinmechanik HoltkampBZ-650 · SN 61187 · Kühlmittelpumpehoch
  3. Gehäusebau SteinmannBZ-480 · SN 48233 · Werkzeugwechslermittel
Servicebericht 2019-0412Scan, Freitext

Einsatz bei Kunde, BZ-650, SN 61104

Kunde meldet Laufgeräusch Spindel bei hoher Drehzahl.

Lager vorne hat Spiel, Temp. erhöhtFehlerbild

Spindellager getauscht, Satz SL-65 verbautMaßnahme

Probelauf ok, Kunde informiert.

Wo heute Zeit verloren geht.

  1. 81 %

    Viel Interesse, wenig Angebot

    81 % der befragten Maschinenbauer befassten sich intensiv mit Predictive Maintenance, aber nur 11 % hatten ein vollumfängliches Angebot am Markt. Der Schritt vom Piloten zum verkauften Service fehlt.

    VDMA / Roland Berger, Predictive Maintenance 2017
  2. 27 Std.

    Stillstand, den Ihre Kunden spüren

    So viel ungeplanten Stillstand hat ein großes Werk im Schnitt pro Monat. Die Zahl gilt für große Industrieunternehmen, zeigt aber, wofür Ihre Kunden einen vorausschauenden Service bezahlen.

    Siemens, The True Cost of Downtime 2024
  3. fast 90 %

    Was der Kunde braucht, bleibt unklar

    Fast 90 % der befragten Maschinenbauer räumten Defizite im Verständnis der Kundenbedürfnisse ein. Dabei steht in den eigenen Serviceberichten, was an welcher Maschine immer wieder anfällt.

    VDMA / Roland Berger, Predictive Maintenance 2017

Ein Fall, Schritt für Schritt.

MaschinenakteBZ-650 · SN 61104
  1. Serviceberichte14 Einsätze seit 2017verknüpft
  2. Ersatzteilaufträge9 Positionen, zuletzt 05/2026verknüpft
  3. Betriebsstunden31.400 h laut letztem Einsatzverknüpft
  4. Garantiefälle1 Fall, 2018prüfen

Die Servicedaten kommen pro Seriennummer zusammen.

Serviceberichte, Tickets, Ersatzteilaufträge, Garantiefälle und Betriebsstunden aus ERP und Ticketsystem landen an einer Stelle, sortiert nach Maschine. Neue Hardware beim Kunden braucht es dafür nicht.

Ihr Team entscheidet

Welche Quellen und welcher Zeitraum einfließen.

Bericht 2019-0412strukturiert
MaschineBZ-650 · SN 61104
BaugruppeSpindel, Lager vorne
FehlerbildLaufgeräusch, Lagerspiel, Temperatur erhöht
UrsacheLagerverschleiß
MaßnahmeLagersatz SL-65 getauscht
Stichprobe prüfen

Die KI macht aus Freitext auswertbare Fälle.

Auch alte, gescannte Berichte mit Kürzeln der Techniker werden gelesen und in Fehlerbild, Baugruppe, Ursache und Maßnahme übersetzt. Die gleiche Aufbereitung nutzt auch die Erkennung von Wiederholfehlern.

Ihr Team entscheidet

Ihre Techniker prüfen Stichproben und korrigieren Zuordnungen.

Risiko BZ-65038 Maschinen
  1. SN 61104 · Spindellager31.400 h, Lagertausch zuletzt bei 18.000 hhoch
  2. SN 61187 · Kühlmittelpumpe3 Druckstörungen in 12 Monatenhoch
  3. Intervall SpindellagerPrüfung alle 12.000 h statt nach AusfallVorschlag

Eine Risikoliste über Ihre installierte Basis.

Aus den Ausfallmustern pro Baureihe, Baugruppe und Laufzeit entsteht eine Liste der Maschinen mit erhöhtem Risiko, jeweils mit Begründung. Dazu Vorschläge für Wartungsintervalle und Teilebedarf.

Ihr Team entscheidet

Welche Einschätzung plausibel ist und wo das Wissen des Teams mehr zählt.

EinsatzplanungKW 46
  • Kunststoffwerk AlbrechtDiLagerprüfung mit Wartung kombinierenTechniker S. Vogt, Teile-Kit SL-65eingeplant
  • Feinmechanik HoltkampMiAngebot PumpentauschEntwurf liegt bei der ServiceleitungFreigabe

Der Vorschlag geht dorthin, wo Ihr Service plant.

Die Risikoliste landet im Ticketsystem oder in der Einsatzplanung, mit Entwürfen für Wartungsvorschlag oder Angebot an den Kunden. Wo die Daten zeigen, dass es sich rechnet, ergänzen Sie gezielt Sensoren.

Ihr Team entscheidet

Welcher Kunde welchen Einsatz oder welches Angebot bekommt.

Was es bringt und woran es anschließt.

Integriert sich in Ihre Systeme

Wer was übernimmt.

Das übernimmt die KI

  • Ordnet die Einsätze nach Ausfallrisiko, mit Begründung aus der Historie
  • Schlägt vor, welche Kunden zuerst angefahren werden
  • Stellt die Teile zusammen, die mit in den Wagen gehören
  • Bündelt Prüfungen mit ohnehin geplanten Wartungen

Das entscheidet Ihr Team · Service

  • Prüft die Einschätzung und korrigiert sie
  • Entscheidet über Einsatz, Techniker und Termin
  • Legt fest, welcher Kunde zuerst dran ist

Das übernimmt die KI

  • Leitet aus der Risikoliste Angebotsentwürfe für Wartung und Teile-Kits ab
  • Entwirft Wartungsverträge mit passenden Intervallen
  • Begründet jeden Entwurf mit den Einsätzen an der Maschine

Das entscheidet Ihr Team · Vertrieb

  • Entscheidet, welches Angebot ein Kunde bekommt
  • Legt Preis und Konditionen fest
  • Führt das Gespräch mit dem Kunden

Das übernimmt die KI

  • Zeigt Schwachstellen im Feld pro Baugruppe
  • Belegt jedes Muster mit den betroffenen Seriennummern
  • Trennt Baureihen, Laufzeiten und Einsatzbedingungen

Das entscheidet Ihr Team · Konstruktion

  • Bewertet, ob ein Muster eine Konstruktionsursache hat
  • Entscheidet über Änderungen an Bauteil oder Baureihe
  • Legt fest, ob Maschinen im Feld nachgerüstet werden

Für wen es passt.

Passt, wenn

  • Ihre Maschinen stehen bei vielen Kunden
  • Ihr Service fährt die Einsätze selbst und schreibt die Berichte
  • Einsätze lassen sich einer Seriennummer oder einem Kunden zuordnen
  • Sie bieten Wartung oder Ersatzteile selbst an

Passt eher nicht, wenn

  • Es gibt nur wenige Einsätze im Jahr
  • Der Service liegt bei Partnern und die Berichte haben Sie nicht
  • Ein Einsatz lässt sich keiner Maschine zuordnen

Was es kostet

Feste Preise, klare Schritte.

Sie wissen vorher, was jeder Schritt kostet und was am Ende steht.

  • KI-Strategie

    1.990 €zzgl. MwSt.

    Festpreis

    • Ein Workshop-Tag an echten Vorgängen
    • Rechnung mit Ihren Zahlen für die besten Anwendungen
    • Vorlage für Geschäftsführung und Gesellschafter

    Geld-zurück-Garantie: drei Fälle, die sich rechnerisch mit Ihren Zahlen in 12 Monaten amortisieren, sonst Geld zurück.

  • Pilot mit einer Anwendung

    ab 5.000 €zzgl. MwSt.

    Festpreis

    • Auf Ihren Daten, in Ihrem Ablauf
    • Abnahmekriterien vorab schriftlich

Alle Preise netto. Der Betrieb danach kostet ab 20 % des Projektpreises im Jahr, monatlich kündbar. Code und Daten gehören Ihnen.

Zum Weiterlesen

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Häufige Fragen

Häufige Fragen dazu.

Die Fragen, die zu diesem Anwendungsfall fast immer kommen.

Brauchen wir dafür Sensoren?

Für den Start nicht. Ohne neue Sensoren arbeiten wir mit Serviceberichten, Tickets, ERP, Ersatzteilen und Betriebsstunden. Das zeigt, welche Maschinen und Baugruppen ein erhöhtes Risiko haben und warum, zeitlich grob auf Wochen bis Monate. Es braucht keine Hardware und keine Datenfreigabe Ihres Kunden und startet mit der vorhandenen Historie. Sensoren messen dagegen den Zustand einer einzelnen Maschine und werden genauer beim Zeitpunkt, brauchen aber Hardware, Gateway, die Freigabe des Betreibers und erst einige Monate Messdaten. Das eine schließt das andere nicht aus: Die Servicedaten zeigen, an welchen Baugruppen sich Sensoren lohnen.

Wie genau ist die Vorhersage?

Sie nennt keinen Ausfalltag, sondern ein Risiko pro Maschine und Baugruppe für die nächsten Wochen bis Monate, mit Begründung aus der Historie. Plötzliche Ausfälle ohne Vorgeschichte erkennt sie nicht. Wie belastbar die Liste ist, hängt davon ab, wie viele Serviceeinsätze pro Baureihe dokumentiert sind. Das sehen Sie, bevor das Projekt startet.

Welche Daten brauchen wir?

Für den Start reichen Serviceberichte oder Tickets der letzten etwa 12 bis 24 Monate, jeweils mit Datum, Seriennummer oder Kundennummer und dem Text des Berichts, auch als Freitext oder Scan. Dafür genügt ein Export aus ERP, CRM oder Excel. Eine Schnittstelle braucht es erst, wenn neue Fälle laufend dazukommen sollen. Mehr hilft: Ersatzteilaufträge, Garantiefälle und Betriebsstunden schärfen die Aussage, und je mehr Einsätze pro Baureihe, desto belastbarer die Liste.

Brauchen wir Daten von unseren Kunden?

Nein. Der Start nutzt Daten, die Ihnen als Hersteller schon gehören. Fehlerprotokolle aus der Steuerung, die Ihre Techniker bei Einsätzen auslesen, kommen dazu, wenn Sie sie haben. Eine laufende Datenfreigabe des Kunden braucht es erst, wenn Sie später Sensoren ergänzen.

Was ist der Unterschied zu Wiederholfehler erkennen?

Beide nutzen dieselbe Aufbereitung der Serviceberichte, stellen aber eine andere Frage. Wiederholfehler erkennen blickt zurück: Welcher Fehler tritt immer wieder auf und warum, für Qualität und Konstruktion. Vorausschauender Service blickt nach vorn: Welche Maschinen beim Kunden sind als Nächstes dran und was bieten wir an, für die Serviceleitung.

Der nächste Schritt

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