Leistungen · Baustein

Jeder Anruf wird angenommen und landet als Vorgang.

Der KI-Telefonassistent nimmt ab, sagt, dass eine KI spricht, und legt den Fall im CRM oder Ticketsystem an. Entscheidungen trifft Ihr Team.

Vorgang T-26-04182Ticketsystem
  1. AnruferFrau Brandt, Kd.-Nr. 40213erkannt
  2. AnliegenWasser in Küche, Whg. 3.2erfasst
  3. DringlichkeithochBereitschaft
  4. Nächster SchrittDurchstellenübergeben
ServicenummerMo 18:42
Frau Brandt0521 3389 041201:48
  1. KI-AssistentHausverwaltung Kramer, hier spricht ein KI-Assistent. Das Gespräch wird mitgeschrieben. Worum geht es?
  2. Frau BrandtIn meiner Küche läuft Wasser aus der Wand. Wohnung 3.2.
  3. KI-AssistentFrau Brandt, Kundennummer 40213, richtig? Ich verbinde Sie jetzt mit der Bereitschaft.
  • Anrufe landen nicht mehr im Leeren

    Der Agent nimmt ab, wenn niemand frei ist, in der Mittagspause oder nach Feierabend. Aus dem Klingeln wird ein Vorgang.

  • Weniger Standardfragen

    Liefertermin, Technikertermin, Bearbeitungsstand: Der Agent antwortet direkt aus dem System. Ihr Team führt die Gespräche, die es wirklich braucht.

  • Alles steht im System

    Zusammenfassung, Transkript und Kategorie landen im CRM oder Ticketsystem. Kein Zettel, der verschwindet.

  • Offen als KI, Aufnahme nur mit Ja

    Im ersten Satz sagt der Agent, dass eine KI spricht und ob mitgeschrieben wird. Ohne Einwilligung keine Tonspur.

Wo es im Alltag hakt.

  1. Niemand nimmt ab.

    In Werkstatt, Lager oder Außendienst klingelt es ins Leere. Der Anrufer spricht nicht auf die Mailbox, er ruft beim Wettbewerber an.

  2. Immer dieselben drei Fragen.

    Die Kollegin, die auch die Rechnungen macht, beantwortet den halben Tag Fragen nach Liefertermin, Technikertermin und Bearbeitungsstand.

  3. Die Notiz verschwindet.

    Der Anruf wird angenommen, das Anliegen steht auf einem Zettel. Im System taucht es erst auf, wenn der Kunde wieder anruft.

Vom Anruf zum Vorgang

Angenommen, angelegt, an die richtige Person.

Der Agent klärt Name, Anliegen und Dringlichkeit und liest Ziffern zur Bestätigung zurück. Der Vorgang steht danach mit Transkript im System, und was eine Entscheidung braucht, geht mit Stand weiter.

ServicenummerMo 18:42
Frau Brandt0521 3389 041201:12
  1. KI-AssistentHausverwaltung Kramer, hier spricht ein KI-Assistent. Das Gespräch wird mitgeschrieben.
  2. Frau BrandtIn meiner Küche läuft Wasser aus der Wand. Kundennummer 40213.
  3. KI-AssistentIch wiederhole: 4 0 2 1 3, Lindenstraße 12. Stimmt das?
Ticket T-26-04182Ticketsystem
KundeUlrike Brandt, 40213
ObjektLindenstraße 12, Whg. 3.2
KategorieWasserschaden
Dringlichkeithoch, Notfallwort
ZusammenfassungWasser tritt in der Küche aus der Wand.
Vorgang anlegen
ÜbergabeT-26-04182
  1. BereitschaftHerr Yilmaz, mobilerreicht
  2. StandZusammenfassung angesagtübergeben
  3. Transkriptam Vorganggespeichert

Übergabe

Wann der Agent an einen Menschen gibt.

Die Regeln für die Übergabe legen Sie fest, bevor der erste Anruf läuft. Niemand muss seine Geschichte zweimal erzählen.

  • Notfallwörter stellen sofort durch

    Wasserschaden, Stillstand, Verletzung: Solche Anrufe gehen ohne Umweg an die Bereitschaft.

  • Wer einen Menschen will, bekommt einen

    Ein Satz genügt. Je nach Uhrzeit verbindet der Agent durch oder setzt einen Rückruf mit Stand auf die Liste.

  • Unsicher heißt übergeben

    Versteht er eine Angabe nicht sicher oder geht es um Kulanz, Preise oder Zusagen, gibt er ab, statt zu raten.

Transkriptlive
  1. Hausverwaltung Kramer, hier spricht ein KI-Assistent. Worum geht es?

  2. Anrufer

    Ich möchte bitte mit jemandem sprechen. Es geht um eine Gutschrift.

  3. Gern. Ich gebe Ihr Anliegen mit dem bisherigen Stand weiter. Frau Lenz ruft Sie bis 11 Uhr zurück.

    Rückrufliste: Kulanzfrage
ÜbergaberegelnServicenummer
  1. NotfallwortWasser, Stillstand, Verletzungsofort durch
  2. Kulanz, Preisejede Zusagean das Team
  3. Nicht sicher erkanntnach einer RückfrageRückruf mit Stand

Ansätze

Wie ein Telefonassistent gebaut wird.

Angebunden wird in jedem Fall per SIP an Ihre Anlage, ob 3CX, NFON, Placetel oder eine andere. Prüfen sollten Sie bei jedem Weg die Antwortzeit und das Verständnis auf Deutsch. Und für alle gilt: Hinweis auf die KI im ersten Satz, Aufzeichnung nur mit Einwilligung.

  • Dograh, von uns betrieben

    Unser Standard

    Unser Stack, Open Source, in Deutschland

    Passt, wenn
    Gespräche und Aufnahmen nicht bei einer US-Plattform liegen sollen. Dograh ist eine offene Alternative zu Vapi oder Retell: Abläufe im Editor, Sprach-, Erkennungs- und Stimmmodell frei wählbar, angebunden an Ihre Telefonanlage über SIP.
    Zu beachten
    Die Stimmqualität auf Deutsch hängt am gewählten Sprachmodell; wir testen mit echten Anrufen, bevor es live geht.
  • Voice-Plattform: Vapi, Retell, ElevenLabs Agents oder ähnliche

    Managed, spezialisierter Anbieter

    Passt, wenn
    es schnell gehen soll. Spracherkennung, Modell, Sprachausgabe und Unterbrechungen sind fertig verdrahtet, die Telefonanlage hängt per SIP-Trunk dran.
    Zu beachten
    Datenstandort je Anbieter prüfen, EU-Datenresidenz gibt es teils nur im Enterprise-Tarif. Abgerechnet wird nach Gesprächsminuten.
  • Realtime-Sprachmodell direkt: OpenAI Realtime API oder ähnliche

    Eigenbau auf der Modell-Schnittstelle

    Passt, wenn
    Gesprächsführung und Anbindung ganz in Ihrer Hand liegen sollen. Ein Sprach-zu-Sprach-Modell antwortet ohne Umweg über Text; die OpenAI Realtime API nimmt Anrufe laut Anbieter direkt per SIP an.
    Zu beachten
    Übergabe, Protokoll und Betrieb bauen Sie selbst. Stimme und Aussprache auf Deutsch an echten Anrufen testen.
  • Voicebot-Modul der Contact-Center-Software

    Erweiterung der bestehenden Software

    Passt, wenn
    Sie schon eine Contact-Center-Software betreiben, deren Hersteller einen Voicebot anbietet. Routing, Warteschlangen und Auswertung bleiben an einem Ort.
    Zu beachten
    Bindet an den Hersteller. Wie gut das Modul Deutsch versteht und wie offen es zu CRM und ERP ist, vor dem Kauf an eigenen Anrufen prüfen.
  • Klassisches Sprachmenü (IVR)

    Ohne KI, Tastenwahl oder Stichwort

    Passt, wenn
    es nur um die Weiterleitung an die richtige Stelle geht. Berechenbar, günstig und in vielen Telefonanlagen schon enthalten.
    Zu beachten
    Nimmt kein Anliegen auf und legt keinen Vorgang an. Lange Menüs verlieren Anrufer.

Aufgaben und Grenzen.

Das übernimmt das System

  • Nimmt an und sagt im ersten Satz, dass eine KI spricht und ob mitgeschrieben wird
  • Fragt Pflichtangaben ab und liest Ziffern und Namen zurück
  • Legt den Vorgang mit Zusammenfassung und Transkript in Ihrem System an
  • Gibt einfache Auskünfte aus dem System, etwa Liefer- oder Terminstand
  • Ist es unsicher, fragt es nach oder gibt ab, statt zu raten
  • Gemessen je Woche: selbst gelöst, übergeben, Abbrüche, Stichprobe falsch angelegter Vorgänge

Das übernimmt Ihr Team

  • Legt Ansagetext, Pflichtangaben und Notfallwörter fest
  • Entscheidet alles mit Geld oder Haftung: Kulanz, Preise, Zusagen
  • Führt die unklaren, emotionalen und heiklen Gespräche
  • Legt die Aufbewahrungsfrist fest und holt den Betriebsrat vor dem Bau dazu
  • Grenze: kein Agent, der sich als Mensch ausgibt, und keine Tonspur ohne Ansage und Einwilligung
  • Grenze: lohnt sich nicht bei wenigen Anrufen oder wenn jeder Anruf echte Beratung ist

Woran es anschließt.

Integriert sich in Ihre Systeme

KI-Telefonassistenten

Ein KI-Telefonassistent ist ein KI-Agent am Telefon: Er nimmt an, versteht das Anliegen, legt den Vorgang in Ihrem System an und gibt ab, wenn ein Mensch entscheiden muss.

Wann was?

  • KI-Agenten

    Kommt das Anliegen per Mail oder Formular, ist es ein Fall für KI-Agenten. Gleicher Aufbau, anderer Kanal.

  • Workflow-Automatisierung

    Läuft nach dem Anruf nur ein fester Ablauf, etwa Bestätigung und ERP-Eintrag, reicht Workflow-Automatisierung.

  • KI-Wissenssysteme

    Soll der Agent aus Handbüchern oder Bedingungen antworten, mit Quelle, kommt ein Wissenssystem dazu.

Der Weg.

Vom ersten Gespräch bis zum laufenden System. Jede Phase steht für sich, keine bindet Sie an die nächste.

  1. Erstgespräch

    kostenlos

    30 Minuten. Wir klären, wo KI bei Ihnen ansetzt und ob sich eine KI-Strategie lohnt.

  2. KI-Strategie

    1.990 €

    KI-Strategie für den Mittelstand: welche Ihrer Prozesse sich für KI eignen, was die Umsetzung kostet und einbringt, und wo sich der Aufwand nicht lohnt.

  3. Pilot & Umsetzung

    ab 5.000 €

    KI-Pilot zum Festpreis: ein Anwendungsfall, fester Umfang, Abnahmekriterien vorab schriftlich. Gebaut in Ihren Systemen, getestet mit Ihren Daten.

  4. Betrieb & Weiterentwicklung

    ab 20 % p. a.

    Betrieb von KI-Systemen: Hosting in Deutschland, Monitoring, Modell- und Prompt-Pflege, laufende Messung und der nächste Anwendungsfall auf derselben Basis.

Zum Weiterlesen

Alle Beiträge

Häufige Fragen

Häufige Fragen dazu.

Die Fragen, die dazu fast immer kommen.

Was kostet ein KI-Telefonassistent?

Die Gesprächsminute kostet in unserer Beispielrechnung aus Listenpreisen etwa 4 bis 11 US-Cent, fertige Abo-Produkte liegen zwischen 50 und mehreren hundert Euro im Monat. Mehr als die Minuten kosten meist die Anbindung an Ihre Software, die Pflege der Antworten und der Betrieb. Die Rechnung im Detail steht in unserem Blogbeitrag zu Kosten und Recht.

Muss der Anrufer erfahren, dass eine KI spricht?

Ja. Nach Art. 50 des EU AI Act, anwendbar seit 2. August 2026, muss das spätestens bei der ersten Interaktion klar sein. Der Hinweis steht deshalb im ersten Satz, nicht im Kleingedruckten. Wir bauen keinen Agenten, der menschlich wirken soll, sondern eine Auskunft, die schnell zum Punkt kommt.

Dürfen wir Anrufe aufzeichnen?

Nur mit Zustimmung aller Beteiligten. Das Aufzeichnen des nicht öffentlich gesprochenen Wortes ohne Einwilligung ist nach § 201 StGB strafbar. Der Agent sagt es zu Beginn an und verbindet weiter, wenn jemand nicht will. Oft reicht eine Mitschrift ohne gespeicherte Tonspur.

Was passiert, wenn der KI-Telefonassistent nicht weiterkommt?

Er gibt ab: an eine Person, die Bereitschaft, eine Rückrufliste oder die Mailbox, je nach Ihrer Regel. Wer eine Person verlangt, bekommt eine.

Wie gut versteht der KI-Telefonassistent Dialekt und Fachbegriffe?

Bei Standarddeutsch und ruhiger Leitung gut, bei starkem Dialekt, Hallenlärm oder Artikelnummern deutlich schlechter. Deshalb testen wir vor dem Bau an Ihren eigenen Aufnahmen und lassen Ziffern zurücklesen.

Wie schnell antwortet der KI-Telefonassistent?

Im Gespräch erwarten Menschen eine Antwort nach Sekundenbruchteilen. Spracherkennung, Modell und Sprachausgabe brauchen zusammen etwas länger. Wir messen die Antwortzeit im Betrieb und halten sie so kurz, dass das Gespräch nicht stockt.

Wo landen die Mitschriften der Anrufe?

Dort, wo der Vorgang ohnehin liegt: im CRM am Kontakt, im Ticketsystem am Fall. Ein Protokoll, das nur als Datei existiert, wird nicht gelesen.

Lässt sich ein KI-Telefonassistent DSGVO-gerecht betreiben?

Ja. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren oder Ihrer Infrastruktur, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, und nur Modellzugänge ohne Training auf Ihren Daten. Sprachaufnahmen sind personenbezogene Daten, die Aufbewahrungsfrist steht vor dem ersten Gespräch fest.

Der nächste Schritt

Finden wir heraus, wo sich KI bei Ihnen auszahlt.

30 Minuten, kostenlos und unverbindlich.