Leistungen · Baustein

Intelligente Dokumentenverarbeitung: Dokumente verstehen, nicht nur abtippen.

Intelligente Dokumentenverarbeitung liest Rechnungen, Zeichnungen und Verträge, prüft gegen Ihre Regeln und legt Unsicheres in eine Prüfliste.

Zeichnung 4711-203Scan, Blatt 1
  1. 1Zeichnung4711-203, Rev. C99 %
  2. 2AußendurchmesserØ 180 mm98 %
  3. 3BohrungØ 62 H797 %
  4. 4LochkreisØ 124 ±0,0564 %
  5. 5Stückliste3 Positionen96 %

Lochkreis unscharf gescannt, Angebot wartetan Kalkulation

  • Prüfen statt abtippen

    Rechnungen, Lieferscheine und Zeichnungen kommen als fertige Felder an. Ihr Team sieht sich nur an, was markiert ist.

  • Jedes Layout, ohne Vorlage

    Das System liest Anordnung, Tabellen und Stempel mit. Ein neuer Lieferant braucht keine neue Vorlage.

  • Verbindliches bleibt beim Menschen

    Beträge über einer Grenze, Toleranzen und Vertragsfristen gibt immer jemand aus Ihrem Team frei, auch wenn das System sicher ist.

  • Qualität in Zahlen

    Trefferquote je Feld, Anteil ohne Eingriff und Prüfquote, gemessen an Ihren Dokumenten vor dem Start und laufend im Betrieb.

Wo es im Alltag hakt.

  1. 45 %

    Die E-Rechnung kommt, das Papier bleibt.

    Rechnungen werden nach und nach strukturiert. Lieferscheine, Werkszeugnisse, Zeichnungen und Verträge nicht. Sie kommen weiter als PDF, Scan oder Foto und werden abgetippt.

    Bitkom, Dez. 2024, kurz vor der Empfangspflicht: weniger als die Hälfte konnte E-Rechnungen empfangen (1.103 Unternehmen ab 20 Beschäftigten)
  2. Jeder Lieferant hat sein eigenes Layout.

    Klassische Texterkennung braucht eine Vorlage je Absender. Mit jedem neuen Lieferanten, jedem neuen Schriftfeld und jeder zweiseitigen Tabelle fängt die Pflege von vorn an.

  3. 92,7 %

    Auch das beste Modell liest nicht alles richtig.

    Auf Scans ist selbst das beste getestete Modell bei etwa jedem vierzehnten Feld daneben. Wer das ohne Sicherheitswert und Prüfliste ins ERP schreibt, findet die Fehler erst in der Buchhaltung oder an der Maschine.

    Fraunhofer IAIS und Lamarr-Institut, 2025: bestes von acht multimodalen Modellen, richtig gelesene Felder auf gescannten Rechnungen (96,5 % auf sauberen PDFs)

Erkennen und lesen

Erst verstehen, was es ist. Dann lesen.

Jedes Dokument wird zuerst seiner Art zugeordnet, denn eine Auftragsbestätigung braucht andere Felder als ein Werkszeugnis. Danach liest das System Text und Anordnung zusammen, über alle Seiten, mit Fundstelle für jedes Feld.

EingangHeute
  • Brandt Stahlhandel09:20AB-26-0412.pdfAuftragsbestätigung
  • Keller Gießerei09:02Zeugnis_3.1_Charge_8812.pdfWerkszeugnis
  • Lange Logistik08:41Scan_0931.jpgLieferschein
AB-26-0412Seite 2 von 3

Positionen, Fortsetzung von Seite 1

Pos. 4 Rundstahl 1.4301 Ø 60, 24 mTabelle, 98 %

Liefertermin KW 44 statt KW 42weicht ab

Stempel und Kürzel Vertrieberkannt

Abgleich Bestellung 4500-1187AB-26-0412
  1. Positionen6 von 6 zugeordnetstimmt
  2. Preisewie bestelltstimmt
  3. Lieferterminzwei Wochen später als bestelltan Einkauf

Prüfen

Gegen Ihre Regeln geprüft, bevor etwas gebucht wird.

Gelesen ist nicht gleich richtig. Jedes Dokument läuft durch die Regeln seiner Art, und was nicht passt oder unsicher ist, landet mit Fundstelle bei Ihrem Team.

  • Regeln je Dokumentart

    Summen gegen Positionen, Pflichtangaben auf der Rechnung, Werte im Zeugnis gegen die Norm, Preise gegen die Bestellung.

  • Sicherheit je Feld

    Jedes Feld hat seine eigene Grenze, abgeleitet aus Ihren Testdokumenten. Darunter wird nichts still übernommen.

  • Eine Prüfliste statt Stapel

    Ihr Team sieht das Dokument, die markierte Stelle und den Vorschlag nebeneinander und entscheidet mit einem Klick.

Werkszeugnis 3.1, Charge 8812EN 10204
  1. Werkstoff1.4301 wie bestelltstimmt
  2. Zugfestigkeit612 MPa, innerhalb der Normstimmt
  3. Unterschrift PrüferStempel vorhanden, Kürzel unleserlichPrüfliste
Prüfliste3 offen
DokumentLieferschein 0931, Scan
FeldMenge Pos. 2
Vorschlag40 Stück, handschriftlich
Sicherheit71 %, Grenze 90 %
Übernehmen

Messen

Gemessen an Ihren Dokumenten, nicht an einer Demo.

Vor dem Start wird aus Ihren echten Dokumenten ein Testsatz, und daran messen wir je Feld. Im Betrieb laufen dieselben Zahlen weiter, damit Sie sehen, wenn ein neues Layout oder ein schlechter Scanner die Qualität drückt.

Testsatz EingangsbelegeBeispielwerte

400 Dokumente aus drei Monaten

Rechnungen als PDF und Papier, Lieferscheine, Zeugnisse6 Arten

Von Hand ausgefüllt und geprüft: das richtige Ergebnis je FeldReferenz

Verbindlich je Dokumentart: Beträge, Mengen, Toleranzenimmer Freigabe

Messung je FeldBeispielwerte
  1. Richtig gelesene Felder97 % gesamt, Menge handschriftlich 84 %gemessen
  2. Ohne Eingriff durchgelaufen68 % der Dokumentegemessen
  3. In der Prüfliste32 %, davon 9 % korrigiertbeobachten

Ansätze

Die üblichen Wege, Dokumente zu lesen.

Zum Lesen gibt es fertige Cloud-Dienste, Sprachmodelle, die die Seite als Bild lesen, und Open-Source-Werkzeuge. Welcher Weg passt, zeigt die Messung an Ihren Dokumenten; oft ist es eine Kombination.

  • Docling, von uns betrieben

    Unser Standard

    Unser Stack, Open Source, in Deutschland

    Passt, wenn
    Ihre Dokumente Ihr Haus nicht in Richtung eines US-Clouddienstes verlassen sollen. Docling liest PDF, Scans und Office-Dateien samt Tabellen und Überschriften; für einzelne Felder ergänzt ein Sprachmodell von einem EU-Endpunkt. Unsichere Werte gehen in die Prüfliste.
    Zu beachten
    Für sehr viele gleichartige Formulare kann ein fertiges Modell eines Cloudanbieters schneller startklar sein; das prüfen wir am Anfang.
  • Azure Document Intelligence

    Managed, Microsoft Azure

    Passt, wenn
    Sie ohnehin in Azure arbeiten. Fertige Modelle für Rechnungen, Belege und Layout, dazu eigene Modelle aus Ihren Beispieldokumenten.
    Zu beachten
    Abgerechnet wird je Seite; die Felder der fertigen Modelle legt Microsoft fest.
  • Google Document AI

    Managed, Google Cloud

    Passt, wenn
    Sie in Google Cloud arbeiten. Texterkennung, Formular- und Layout-Parser, dazu eigene Extraktoren und Klassifizierer, die gemischte Stapel nach Dokumentart sortieren und trennen.
    Zu beachten
    Ein weiterer Cloudanbieter mit eigenem Vertrag; Region und Datenverarbeitung vorher klären.
  • Amazon Textract

    Managed, AWS

    Passt, wenn
    Sie in AWS arbeiten. Text, Handschrift, Formulare und Tabellen, mit einer eigenen Schnittstelle für Rechnungen und Belege.
    Zu beachten
    Liefert gelesene Felder; Abgleich, Prüfregeln und Prüfliste kommen dahinter.
  • Multimodale Sprachmodelle

    Modell liest das Seitenbild

    Passt, wenn
    Dokumente kein festes Layout haben oder der Zusammenhang zählt, etwa bei Zeichnungen und Mehrseitern. Das Modell liest Text und Anordnung zusammen und füllt Ihr Schema.
    Zu beachten
    Einen verlässlichen Sicherheitswert je Feld liefert es nicht von selbst; ohne Messung und Prüfregeln bleiben Fehler unsichtbar.

Aufgaben und Grenzen.

Das übernimmt das System

  • Ordnet jedes Dokument seiner Art zu, auch gemischte Stapel und Mehrseiter
  • Liest Text, Tabellen, Schriftfelder, Stempel und Handschrift, jedes Feld mit Fundstelle
  • Liest E-Rechnungen direkt aus den strukturierten Daten, ohne Texterkennung
  • Prüft gegen Regeln: Summen, Pflichtangaben, Bestellung, Norm
  • Gibt jedem Feld einen Sicherheitswert und legt Unsicheres in die Prüfliste

Das übernimmt Ihr Team

  • Legt fest, welche Felder verbindlich sind und immer freigegeben werden
  • Arbeitet die Prüfliste ab und korrigiert, was falsch gelesen wurde
  • Setzt die Regeln je Dokumentart und die Grenzen je Feld
  • Entscheidet bei Abweichungen von Bestellung oder Vertrag

Document Intelligence

Document Intelligence versteht das einzelne Dokument. Daten & Dokumente bringt die Daten dahinter in Ordnung: Stammdaten, Dubletten, Texte für Wissenssysteme.

Wann was?

  • Daten & Dokumente

    Sollen erst die Daten dahinter in Ordnung kommen, Stammdaten, Dubletten, Texte für Wissenssysteme? Dann Daten & Dokumente.

  • KI-Agenten

    Muss je Dokument entschieden werden, was als Nächstes passiert? Dann ein KI-Agent auf den gelesenen Feldern.

  • Workflow-Automatisierung

    Geht der geprüfte Datensatz immer denselben Weg ins ERP? Dann reicht eine Workflow-Automatisierung.

Der Weg.

Vom ersten Gespräch bis zum laufenden System. Jede Phase steht für sich, keine bindet Sie an die nächste.

  1. Erstgespräch

    kostenlos

    30 Minuten. Wir klären, wo KI bei Ihnen ansetzt und ob sich eine KI-Strategie lohnt.

  2. KI-Strategie

    1.990 €

    KI-Strategie für den Mittelstand: welche Ihrer Prozesse sich für KI eignen, was die Umsetzung kostet und einbringt, und wo sich der Aufwand nicht lohnt.

  3. Pilot & Umsetzung

    ab 5.000 €

    KI-Pilot zum Festpreis: ein Anwendungsfall, fester Umfang, Abnahmekriterien vorab schriftlich. Gebaut in Ihren Systemen, getestet mit Ihren Daten.

  4. Betrieb & Weiterentwicklung

    ab 20 % p. a.

    Betrieb von KI-Systemen: Hosting in Deutschland, Monitoring, Modell- und Prompt-Pflege, laufende Messung und der nächste Anwendungsfall auf derselben Basis.

Häufige Fragen

Häufige Fragen dazu.

Die Fragen, die dazu fast immer kommen.

Was ist intelligente Dokumentenverarbeitung?

Intelligente Dokumentenverarbeitung liest Dokumente nicht nur als Text, sie versteht sie: Sie erkennt die Dokumentart, liest Layout, Tabellen, Stempel und Handschrift, zieht die Felder heraus und prüft sie gegen Ihre Regeln. Jedes Feld trägt einen Sicherheitswert, Unsicheres landet in einer Prüfliste.

Was unterscheidet intelligente Dokumentenverarbeitung von klassischer OCR?

Klassische OCR macht aus Pixeln Text, und eine Vorlage je Lieferant sagt, wo welches Feld steht. Neue Layouts brauchen eine neue Vorlage. Heutige Modelle lesen Text und Anordnung zusammen: Sie erkennen Tabellen, Schriftfelder und Stempel auch in Dokumenten, die sie noch nie gesehen haben. Wir setzen beides ein, je nachdem, was an Ihren Dokumenten besser abschneidet.

Wie genau liest die KI unsere Dokumente?

Das messen wir, bevor wir eine Zahl nennen. Aus einem Stapel Ihrer echten Dokumente wird ein Testsatz. Darauf weisen wir je Feld aus, wie oft es richtig gelesen wird, welcher Anteil ohne Eingriff durchläuft und wie viel in der Prüfliste landet. Diese drei Zahlen sind auch die Abnahmekriterien.

Was ist mit E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD?

Die lesen wir direkt aus den strukturierten Daten, ohne Texterkennung. Seit 2025 ist eine PDF-Rechnung keine E-Rechnung mehr; Papier und PDF bleiben aber für Lieferscheine, Zeugnisse, Zeichnungen und Rechnungen kleinerer Lieferanten noch lange. Beides läuft über dieselbe Strecke und dieselben Prüfregeln.

Was passiert bei Handschrift und schlechten Scans?

Das System liest sie, so gut es geht, und sagt ehrlich, wie sicher es ist. Liegt ein Feld unter der vereinbarten Grenze, geht es mit Fundstelle in die Prüfliste. Ein verwackeltes Foto wird markiert, nicht geraten.

Wer entscheidet über verbindliche Werte?

Ihr Team. Beträge über einer Grenze, Toleranzen, Fristen und Kündigungsklauseln gehen immer an einen Menschen, auch wenn das System sicher ist. Welche Felder das sind, legen Sie fest, nicht wir.

Wo werden die Dokumente verarbeitet?

In deutschen Rechenzentren oder in Ihrer eigenen Infrastruktur, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, bevor das erste Dokument fließt. Ihre Dokumente werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet.

Der nächste Schritt

Finden wir heraus, wo sich KI bei Ihnen auszahlt.

30 Minuten, kostenlos und unverbindlich.